Austausch zur Implementierung von DGS an Förderschulen Hören

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Austausch zur Implementierung von DGS an Förderschulen Hören

Am 6. Mai 2026 durften wir in den Räumlichkeiten unserer Geschäftsstelle des Gehörlosenverbandes Niedersachsen e.V. in Braunschweig (Münzstraße 9) geschätzte Kolleginnen und Kollegen zu einer wichtigen Gesprächsrunde begrüßen. Das zentrale Thema des Tages war die Implementierung der Deutschen Gebärdensprache (DGS) an den Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören.

Wertvolle Impulse und klare Bedarfe Der Austausch verlief überaus konstruktiv und anregend. Im Fokus standen die aktuellen Herausforderungen in der Schullandschaft sowie die konkreten Wünsche zur Umsetzung einer durchgängigen Zweisprachigkeit. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Taube Kinder haben ein Recht auf optimale Bildung – und dafür braucht es zwingend mehr DGS-kompetente Lehrkräfte und spezialisiertes Personal, das die sprachlichen Bedarfe der Kinder im Schulalltag auffangen kann.

An der Runde nahmen wichtige Akteure der regionalen und überregionalen Hörgeschädigtenpädagogik teil:

· Die Landesleitung des Berufsverband der Hörgeschädigtenpädagogen (BDH)

· Vertreter*innen des Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) Hikdesheim

· Vertreter*innen des Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) Braunschweig

· Vertreter*innen der Hartwig-Clausen-Schule (Förderzentrum mit Schwerpunkt Hören) HCfMS

 

Nächster Schritt: Dialog mit den Ministerien Wir belassen es nicht beim bloßen Austausch. Um den formulierten Bedarfen Gehör zu verschaffen, ist der nächste konkrete Schritt bereits in Planung: Ein gemeinsamer Termin vor Ort mit den zuständigen Ministerien. Hier wollen wir den politischen Entscheidungsträgern ein klares Bild der aktuellen Lage spiegeln und den dringenden Handlungsbedarf verdeutlichen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmer*innen für den Besuch in Braunschweig, die Offenheit und das große Engagement. Wir freuen uns sehr auf die intensive und erfolgreiche zukünftige Zusammenarbeit!