Museumsdienst Hamburg in Gebärdensprache 1. Quartal 2019 in DGS

10. Januar 2019 12:02
  Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende Kulturinteressierte,   
 
anbei kommen die Infos zum 1. Quartal 2019!
Das Jahr 2018 mit vielen interessanten Ausstellungen ist nun schon vorbei, aber auch
im neuen Jahr haben die Museen Hamburgs vielfältige Programme zu bieten, die ich Ihnen gerne zeigen möchte.
 
Das MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE zeigt mit der Ausstellung „68. POP und Protest“ das Lebensgefühl der bewegten Zeit um das Jahr 1968: Dramatische Ereignisse führen zu nationalen Protesten und revolutionären Ideen. Gleichzeitig beginnt eine weltweite kulturelle Revolution, die mit viel Fantasie gegen konservative autoritäre Strukturen aufbegehrt, sich für sexuelle Freiheit stark macht und die Gleichberechtigung aller Menschen sowie demokratische Teilhabe fordert. Die rund 200 ausgewählten Bilder, Filme und Texte dieser Epoche zeigen ein genaues Stimmungsbild, was die Menschen 1968 bewegt hat – in Hamburg, Deutschland und der Welt. 

Seit Langem ist in Hamburg Wohnungsknappheit und zu hohe Mieten ein heißes Thema. Die Ausstellung “Schöner Wohnen in Altona?“ im ALTONAER  MUSEUM zeigt über
100 Jahre Stadtentwicklung in diesem Stadtteil. Zu sehen sind viele Fotos von der Vergangenheit bis heute, aber auch interaktive Stationen, an denen die Besucher*innen einen Bezug zur heutigen Zeit herstellen und selbst forschen und gestalten können.

Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 seinen Namen in MARKK (Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt) geändert. Im Zuge dessen gibt es die Ausstellung „Erste Dinge“ zu sehen, mit der auf die Anfänge des Museums zurückgeblickt wird. Damals gab es noch keine Forschung zu den aus aller
Welt zusammen getragenen Kunstgegenständen. Mit der Neuorientierung des Museums wird nun auf diese Objekte eine andere und offenere Sichtweise möglich.

Ebenso die Ausstellung "Michael Wolf. Life in Cities" in den DEICHTORHALLEN HAMBURG, Haus der Photographie ist sehr sehenswert.
 
Ich möchte auch noch einmal mitteilen, dass Sie sich immer gern an mich wenden können, wenn Ihnen keiner der angebotenen Termine aus dem Anhang passen sollte
oder wenn Sie sich für eine noch laufende Ausstellung interessieren, für die keine
Termine mehr auf der Liste stehen. Wir machen dann einen passenden Termin aus.
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­ Alle aktuellen Termine und DGS-Videos finden Sie auch immer unter www.museumsdienst-hamburg.de
 
Bleiben Sie neugierig!
 
Viele Grüße
Martina Bergmann
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­ Führungsangebote in Deutscher Gebärdensprache.
Anmeldung ist erwünscht. Sie können aber auch spontan kommen.
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­ Kosten:  Museumseintritt an der Kasse (Kinder/Jugendliche bis 17 Jahre gratis) 
Sonntag,     13. Januar 2019,  13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur
Die Hamburger Kunsthalle würdigt zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Kunst von Heinrich Reinhold (1788–1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem Künstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschafts-malern des 19. Jahrhunderts gehört und mit seinem Werk die veränderte Landschafts-wahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik.
7. Dezember 2018 - 10. März 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Montag,  14. Januar 2019,     11 Uhr
JENISCH HAUS,       Jenischpark, Baron-Voght-Str. 50,   S1 Klein Flottbek
Klassisch dänisch. Norddeutsche Baukultur seit 1790
Das bauliche Kulturerbe des dänischen Klassizismus in Altona, Holstein und Schleswig steht im Mittelpunkt der Ausstellung im Jenisch Haus. Der dänische Gesamtstaat (Dänemark mit Norwegen und den Herzogtümern Schleswig und Holstein) war ein
frühes Zentrum des Klassizismus. Und die Architektur ist ein bemerkenswertes
Zeugnis der engen dänischen und deutschen Verbindungen in der Zeit um 1800.
27. Mai 2018 - 24. Februar 2019  |  Info: www.jenisch-haus.de

Sonntag,     27. Januar 2019,   13 Uhr
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,       Holstenwall24, U3 St. Pauli
Revolution!  Revolution?   Hamburg 1918-1919
Die Revolution von 1918/19 war eines der wichtigsten Geschehen in der Geschichte Hamburgs. Mit ihr begann die moderne demokratische Ordnung des Stadtstaates und
sie hat im frühen 20.Jahrhundert in Hamburg viel verändert. Das Museum für Hamburgische Geschichte möchte mit seiner Ausstellung zeigen, wie wichtig dieses Ereignis bis in die heutige Zeit  für die Freie und Hansestadt war.
Darüber hinaus will die Ausstellung -aufgrund der Bedeutung Hamburgs auch über
die Stadtgrenzen hinaus- den politischen Zusammenhang innerhalb und außerhalb Deutschlands in den Blick nehmen und zu Vergleichen anregen. Grundsätzlich hilft
die Ausstellung, die Entwicklung der Demokratie zu verstehen. Sie zeigt auf, wie früher
und heute Konflikte auf demokratischen Weg gelöst wurden und werden.                  
25. April 2018 - 25. Februar 2019  |  Info: www.hamburgmuseum.de

Dienstag,  29. Januar 2019;   11 Uhr
Freitag,   8. Februar 2019, 17 Uhr

HAMBURGER RATHAUS,      Rathausmarkt
Eine Stadt und ihr KZ:
Häftlinge des KZ Neuengamme im Hamburger Kriegsalltag 1943-1945.
Anlass ist der Tag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.
17. Januar - 10. Februar 2019  |   Info: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

Donnerstag,  24. Januar 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,    10. Februar 2019,  13 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
OTTO.  Die Ausstellung
Otto. Die Ausstellung kommt nach Hamburg. Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt das bildnerische Werk von Otto Waalkes endlich in der Stadt, in der er das Malen gelernt hat. Am 22. Juli wird Otto 70 Jahre alt. Er ist als Komiker, Musiker, Zeichner, Schauspieler und Regisseur legendär und genießt Kultstatus. Otto ist ein Klassiker und Wegbereiter der deutschsprachigen Comedy. Weniger bekannt ist Otto, der Maler. Dabei hat er 1970 ein Studium der Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg begonnen. Hier lernt er sein Handwerk von der Pike auf: die altmeisterliche Schichtenmalerei, die Malerei mit Öl und Acryl, das Aquarellieren und vor allem das Zeichnen, das später auch durch seine enge Verbundenheit mit den Künstlern der Frankfurter Schule geprägt wird. Ottos Zeichnungen sind sehr vielfältig: Am berühmtesten ist sein Ottifant, den er schon
als Schüler erschuf. Doch sein Erfolg als Komiker lässt ihm wenig Zeit zum Malen.
Seit einigen Jahren besinnt sich Otto nun wieder auf die bildende Kunst. Es entstehen erstaunlich viele Gemälde – Erinnerungen an Künstler wie Leonardo da Vinci, Edward Hopper, Roy Lichtenstein, Pablo Picasso oder Edvard Munch, die Otto zu lustigem
Spott inspirieren. Der Komiker Otto schleicht sich in jedes Bild und hinterlässt Spuren
von Witz und Aberwitz, bisweilen auch von Hintersinn und Melancholie.
14. September 2018 - 17. Februar 2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de

Donnerstag,   7. Februar 2019,  18.30 Uhr
DEICHTORHALLEN,      Deichtorstraße 1 , U1 Messberg oder Steinstraße
Michael Wolf. Life in Cities
Die elf Werkserien und eine riesige Wandinstallation umfassende Ausstellung Michael Wolf − Life in Cities im Haus der Photographie zeigt Werke von Wolfs Anfängen als Dokumentarfotograf bis hin zu den jüngsten Arbeiten. Michael Wolfs Arbeiten reflektieren die Lebensbedingungen in Metropolen wie Hongkong, Tokio, Chicago und Paris und greifen Themen wie Bevölkerungsverdichtung, Massenkonsum, Privatsphäre und Voyeurismus auf.
17. November 2018 -  3. März 2019  |  Info: www.deichtorhallen.de
 
Sonntag,  17. Februar 2019,  13 Uhr
ERNST BARLACH HAUS,    Jenischpark, Baron-Voght-Straße 50a, S1 Klein Flottbek
Paris im Sinn.  Hommage an den Hamburger Franz Nölken (1884-1918)
Der junge Maler Franz Nölken war bereits kurzzeitig Mitglied des Hamburgischen Künstlerclubs und der Künstlergruppe Brücke gewesen, ehe er sich 1909 entschloss,
nach Paris zu gehen und Schüler von Henri Matisse zu werden. Die französische Malkultur gab ihm in den folgenden Jahren entscheidende Impulse – Degas, Matisse
und die Fauves, vor allem aber Paul Cézanne. Paris im Sinn würdigt besonders Nölkens sensibel komponierte Malerei der 1910er Jahre. Die Ausstellung wird am 4. November 2018 eröffnet – auf den Tag genau einhundert Jahre, nachdem Nölken in Frankreich
auf einem der letzten Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs starb..
4. November 2018 - 17. Februar 2019  |  Info: www.barlach-haus.de
 
Sonntag,     6. Januar 2019,  13 Uhr
Donnerstag,  21. Februar 2019,  18.30 Uhr
Sonntag,     3. März 2019,  13 Uhr
Donnerstag,  14. März 2019,  18.30 Uhr

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,     Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
68. POP und Protest
Das Jahr 1968 wird erschüttert von dramatischen Ereignissen, die zu nationalen Protesten führen und revolutionären Ideen Rückenwind verleihen. Gleichzeitig beginnt eine weltweite kulturelle Revolution, die mit viel Fantasie gegen konservative autoritäre Strukturen aufbegehrt, sexuelle Freiheit propagiert und die Gleichberechtigung aller Menschen fordert. Das Spektrum ihrer gewaltfreien Waffen umfasst avantgardistische Ausdrucksformen  sämtlicher künstlerischer Disziplinen.
Die Ausstellung 68. Pop und Protest versammelt die entscheidenden Bilder, Filme,
Texte und den Sound dieser Epoche zu einem komplexen Stimmungsbild. Rund 200 ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Museums zeigen, was die Menschen 1968 bewegt hat – in Hamburg, Deutschland und der Welt. Das Bewusstsein für die eigenen Rechte und für die Möglichkeit, sie öffentlich in Form von Protest und Aufbegehren zu vertreten. Diese Ideen von Freiheit und Selbstbestimmung, die Entfaltung des Individuums, die grundsätzliche Rede- und Pressefreiheit, die demokratische Teilhabe und nicht zuletzt die Offenheit gegenüber dem Fremden erneut im kollektiven Gedächtnis zu verankern, scheint heute wichtiger denn je.
18. Oktober 2018 - 17. März 2019  |  Info: www.mkg-hamburg.de 

Montag,   25. Februar 2019,  11 Uhr
Sonntag,   10. März 2018,  13 Uhr

ALTONAER  MUSEUM,      Museumstraße 23
Schöner Wohnen in Altona
Altona verändert sich. Ende 2017 wurden die ersten Wohnungen in der neuen „Mitte Altona“ bezogen. Weitere Neubauquartiere wie das „Holsten-Quartier“ sind in Planung.
Die Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Erkundungstour durch die Geschichte des Wohnungsbaus, der schon seit über 100 Jahren die Stadtentwicklung in Altona bestimmt.
Ein historischer Rundgang präsentiert die wichtigsten Phasen der Stadtentwicklung der letzten 130 Jahre: Der Kampf gegen die Wohnungsnot um 1890, die Schaffung von gesundem Wohnraum für alle in den 1920er Jahren und die gleichgeschaltete Wohnungs-politik im Nationalsozialismus. Nach 1945 steht die Idee der grünen und autogerechten Stadt im Mittelpunkt, ab 1965 die Schaffung neuer Zentren am Stadtrand. In den 1970er Jahren wollen die Bürger erstmals selbst bestimmen wie sich die Stadt entwickeln soll. Heute gilt es die Frage zu lösen, wie für eine wachsende Stadt zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden kann. Der letzte Raum lädt zur Auseinandersetzung mit der Zukunft des Wohnens ein: in Altona und darüber hinaus.
29. September 2018 - 24. Juni 2019   |   Info: www.altonaermuseum.de
 
Donnerstag,  28. Februar 2019,  18.30 Uhr
Dienstag,  19. März 2019;   11 Uhr
Sonntag,    24. März 2019,  13 Uhr
Donnerstag,  28. März 2019,  18.30 Uhr

MUSEUM AM ROTHENBAUM, (ehem. Mu. f. Völkerkunde) Rothenbaumchaussee 64, U1 Hallerstraße
Erste Dinge. Rückblick für Ausblick
Das ehemalige Museum für Völkerkunde hat seit September 2018 einen neuen Namen (MARKK) und ein neues Konzept. In diesem Zusammenhang wirft es einen Blick zurück und zeigt eine Auswahl der Dinge, die 1867 zum ersten Mal in einem Verzeichnis erfasst wurden. Damit wird ein bedeutendes, aber noch weithin unbekanntes Kapitel der Hamburger Stadtgeschichte beleuchtet. Die Ausstellung setzt sich kritisch mit damaligen Weltbildern und der Herkunft der ausgestellten Objekte  auseinander. Viele der frühesten Objekte waren Schenkungen des Bürgertums. Sie waren mit Handelswaren und auf Passagierschiffen nach Hamburg gekommen. Manche von ihnen waren Souvenirs und sollten einen visuellen Eindruck von Kulturen und deren Lebensweisen oder Traditionen geben. Andere Dinge dienten wiederum wirtschaftlichen Interessen.
Ab 12. September 2017 -   |   Info: www.markk-hamburg.de
 
Sonntag,   14. April 2019,  13 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Für alle 3 Termine gilt:  Eintritt frei
Donnerstag,   10. Januar 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
The Video is the Message. Die Mediensammlung der Hamburger Kunsthalle
Die Hamburger Kunsthalle besitzt eine ausgezeichnete Mediensammlung, die mit über 600 Positionen von Videos, Filmen, Videoinstallationen, Schallplatten, Audiokassetten und CDs von 1960 bis heute einen substantiellen Einblick in die Geschichte der Medienkunst bietet. Schwerpunkt der Sammlung, die bereits 1977 begründet und seit 1993 verstärkt aufgebaut wurde, bilden die Videoinstallationen mit wegweisenden Arbeiten von Künstlern. In den letzten Jahren ist die Sammlung durch wichtige Werke von jüngeren Künstlern  erweitert worden. Die Sammlungspräsentation »The Video is the Message« zeigt nun seit langer Zeit erstmals wieder einen umfangreichen Überblick über die Medienbestände.
8. November 2018 - 24. Februar 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,   14. Februar 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Philippe Vandenberg.  Kamikaze
Die erste Ausstellung in Deutschland zeigt mit ca. 80 Bildern sowie über 120 Zeichnungen und Druckgraphiken die bisher größte Werkschau des belgischen Künstlers Philippe Vandenberg (1952-2009) überhaupt und lädt zur Entdeckung eines wichtigen Künstlers und seines Werkes ein. In seinem Heimatland Belgien sehr geschätzt, gilt es das
radikale und schonungslose Kunst Vandenbergs international erst zu entdecken.
Der Ausstellungstitel Kamikaze beschreibt das radikale Arbeits- und Stilprinzip Philippe Vandenbergs, für den die bewusste Destruktion des Vorangegangenen eine Grund-bedingung jeder Kreativität war. Jenseits eines einzelnen künstlerischen »Stils« schuf Vandenberg so vielschichtige Bilder unserer Zeit, die zugleich aktuell-zeitgenössisch
und existentiell sind.
16. November 2018 - 24. Februar 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,   7. März 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,        Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Heinrich Reinhold. Der Landschaft auf der Spur
Die Hamburger Kunsthalle würdigt zusammen mit der Klassik Stiftung Weimar das facettenreiche Kunst von Heinrich Reinhold (1788–1825). Es ist die erste umfassende Retrospektive zu diesem Künstler, der zu den bedeutendsten deutschen Landschafts-malern des 19. Jahrhunderts gehört und mit seinem Werk die veränderte Landschafts-wahrnehmung jener Zeit forcierte. Neben der innovativen Sicht auf die Natur besticht Reinholds Kunst vor allem durch die ungewöhnliche Wahl des Bildausschnitts, sein kompositorisches Geschick und seine fragil-kristalline Zeichentechnik.
7. Dezember 2018 - 10. März 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Donnerstag,   25. April 2019,  18.30 Uhr
HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.
12. April  - 14. Juli 2019  |   Info: www.hamburger-kunsthalle.de
 
Bei Interesse können für alle Themen weitere Termine angeboten werden.
Kontakt: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de
WebCam (Skype): museumsdienstHH  |  Fax: 040 / 427 925 324  |
BT: 040 / 311 08 003  |   Mehr  DGS-Videos:  www.museumsdienst-hamburg.de
 
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Auf Wunsch können Termine für folgende Themen vereinbart werden!

MUSEUM FÜR KUNST UND GEWERBE,    Steintorplatz, direkt am Hauptbahnhof
Weltreligionen
Im Museum für Kunst & Gewerbe gibt es eine erweiterte und anschauliche
Dauereinrichtung zu unterschiedlichen Weltreligionen:
Buddhismus, Christentum, Islam und Judentum.          Info: www.mkg-hamburg.de
 
INTERNATIONALES MARITIMES MUSEUM HAMBURGKoreastraße 1, U1: Meßberg
Als eines der größten privaten Schifffahrtsmuseen der Welt zeigt das Internationale Maritime Museum Hamburg auf neun Ausstellungs-Decks tausende von Exponaten.
Sie erzählen von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und einfachen Seeleuten
und natürlich vor allem von Schiffen - eine Auseinandersetzung mit 3.000 Jahren Seefahrtgeschichte. Grundlage des Museums ist die Sammlung von Professor Peter Tamm. Diese weltweit größte, maritime Privatsammlung wurde in eine Stiftung überführt und wird im Kaispeicher B präsentiert. Peter Tamms erstes Schiffmodell war ein kleines Küstenmotorschiff im Maßstab 1:1250 - heute zeigt die Sammlung 36.000 dieser Miniaturen. Das älteste im Internationalen Maritimen Museum Hamburg ausgestellte
Schiff ist ein Einbaum aus Geesthacht. Welches ist das kostbarste?
Welches das größte und das kleinste?          Info: www.imm-hamburg.de
 
MUSEUM FÜR HAMBURGISCHE GESCHICHTE,     Holstenwall24, U3 St. Pauli
Das Hamburg Museum wurde 1908 gegründet und zwischen 1914 und 1922 von Fritz Schumacher, dem bedeutenden Hamburger Architekten und Oberbaudirektor, als Museum für Hamburgische Geschichte gebaut. Das Museumsgebäude entstand an der Stelle der ehemaligen Bastion Henricus, einem Teil der barocken Befestigungsanlage,
die zwischen 1616 und 1625 durch den Holländer Jan van Valckenborgh errichtet worden war und die Stadt uneinnehmbar machte.
Die Fassaden wurden beim Bau mit geretteten Architekturfragmenten von Hamburger Bürgerhäusern und mit den Statuen deutscher Kaiser vom Alten Hamburger Rathaus geschmückt. Ebenso wurden im Innenhof und in den Ausstellungsräumen Bauteile von Gebäuden verbaut, die beim Großen Brand von 1842 oder bei Bauvorhaben, wie dem
Bau der Speicherstadt, zerstört worden waren. Diese Architekturfragmente stellten den Grundstock der Sammlung für Hamburgische Geschichte dar, auf den die Anfänge des Museums zurückgehen.
Die Sammlung wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich ergänzt und in ihrer Präsentation neu konzipiert. Themen wie Stadtentwicklung, Hafen, Alltag und Kultur werden umfassend dargestellt und durch aufwendige Modelle, großräumige Inszenierungen sowie eine Fülle von historischen Gegenständen und Bild- und Textdokumenten anschaulich gemacht.
Info:  www.hamburgmuseum.de
 
ALTONAER MUSEUM,    Museumsstraße 23, nähe Bahnhof Altona
Das 1863 gegründete Altonaer Museum befasst sich als eines der größten deutschen Regionalmuseen mit der Kunst- und Kulturgeschichte des norddeutschen Raumes und präsentiert die kulturhistorische Entwicklung der Elbregion um Altona, von Schleswig Holstein und der Küstengebiete von Nord- und Ostsee. Die ständige Schausammlung
zeigt die wichtigsten regionalen Ausstellungsstücke aus den Bereichen Malerei und Grafik, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte, Fischerei und Schifffahrt. Mit einem vielseitigen Programm von Sonderausstellungen zu Themenbereichen aus dem 19. und
20. Jahrhundert sowie dem Kinderolymp, einer interaktiven Kinderabteilung, und
dem Hamburger Kinderbuchhaus e.V. ist das Altonaer Museum zu einem beliebten Ausflugsort für Familien geworden.            Info:  www.altonaermuseum.de
 
JÜDISCHER FRIEDHOF ALTONA,    Königstraße 8 a,  S-Bahn 1: Königstraße
Rundgang über den jüdischen Friedhof
Der jüdische Friedhof in Altona wurde im 17. Jahrhundert angelegt. Der „Gute Ort“ in der Königstraße ist weltweit eines der bedeutendsten jüdischen Gräberfelder. Er ist komplett erhalten und zeitlich abgeschlossen. Seit 1869 wird der Friedhof nicht mehr belegt.
Er ist im Sinne der Ewigkeit der Totenruhe eine religiöse Stätte im Eigentum der jüdischen Gemeinde.  Auf dem Friedhof fanden seit Beginn des 17. Jahrhunderts sephardische (portugiesische) und aschkenasische (deutschstämmige und osteuropäische) Juden
ihre letzte Ruhestätte.        Info:  www.jüdischer-friedhof-altona.de

KZ-GEDENKSTÄTTE NEUENGAMMEJean-Dolidier-Weg 75,  S2 oder S21 Bergedorf, dann Bus 
                                                                                                           227 oder 327: KZ-Gedenkstätte Ausstellung

Rundgang und Erkundung des ehemaligen Häftlingslagers
Ein Gang über das ehemalige KZ-Gelände und in die Dauerausstellung. "Über-Lebenskämpfe". Dort befindet sich in den früheren Walther-Werken, eine Rüstungsfabrik, und stellt die Geschichte des KZ Neuengamme und seiner Häftlinge dar.       
 
Aussenstelle der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
GEDENKSTÄTTE BULLENHUSER DAMM,      Bullenhuser Damm 92, S2 | S21 Rothenburgsort
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder von Bullenhuser Damm erinnert an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern, an denen im Konzentrationslager Neuengamme zuvor medizinische Versuche durchgeführt wurden, deren Häftlingsärzte und Pfleger sowie von 24 sowjetischen Häftlingen am 20. April 1945 durch die SS. Dokumentiert werden auch die von privater Seite unternommenen Bemühungen um eine Aufklärung des Verbrechens. 
Beide Info:  www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

HAMBURGER KUNSTHALLE,       Glockengießerwall,  direkt am Hbf
Die Sammlung der Hamburger Kunsthalle 
Die Hamburger Kunsthalle und Galerie der Gegenwart zeigen acht Jahrhunderte Kunstgeschichte. Im Jahr 1859 entstand die Idee zur Gründung der Kunsthalle, die durch Finanz- und Kunstspenden Hamburger Kaufleute und den Beitrag von Steuergeldern 1869 fertig gebaut wurde. Sie hat sich über die Jahre zu einer der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands entwickelt. Dort sind mehr als 700 Werke ständig ausgestellt, welche die Entwicklungen der Kunst vom Mittelalter bis heute zeigen.
Die Schwerpunkte bilden die norddeutsche mittelalterliche christliche Malerei, Werke
aus der Renaissance und dem Barock, die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts vor und nach dem 2. Weltkrieg sowie der Gegenwart.
Mehr Informationen finden Sie unter:  www.hamburger-kunsthalle.de
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 Der Museumsdienst Hamburg bietet verschiedene Stadtführungen an:
 
    >    Auf den Spuren der Hammaburg 
    >    Von der Neustadt in die Altstadt 
    >    Kaufleute, Kontore und Speicher 
    >    St. Pauli – die Reeperbahn – Davidwache 
    >    Metropole Hamburg - gewachsene oder geplante Stadt?

Alle Stadtgänge Treffpunkt:
Museum f. Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, U-Bahn 3: St. Pauli oder Bus 112

Der Museumsdienst informiert Sie gerne über die Kosten.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wer eine DGS-Führung zu einem bestimmten Termin haben möchte, bitte melden.

Museumsdienst Hamburg im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 HH
E-Fax: 040 / 427 925 324  |  BT: 040 / 311 080 03  |   Skype: museumsdienstHH
E-Mail: Martina.Bergmann@museumsdienst-hamburg.de | 
Mehr Info:  www.museumsdienst-hamburg.de

 

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